Ausflugparadies Bingen


Willkommen in Bingen am Rhein
Damit Ihnen Bingen nicht lange fremd bleibt und Sie sich leicht und schnell bei uns zurechtfinden, haben wir ihnen diese Seiten zusammengestellt. Bingen ist Vielfalt: eine moderne Stadt am Zusammenfluß von Nahe und Rhein. Die Stadtgeschichte reicht zurück bis zu den Römern. Von alters her Weinhandelsstadt verbinden sich in Bingen Weltoffenheit und Lebensfreude zu einer ganz eigenen Charakteristik. Rundherum ist Bingen von abwechslungsreichen Landschaften umgeben mit Naturschönheiten, Burgen und Sehenswürdigkeiten.

Bingen ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in alle Himmelsrichtungen. Im Umkreis von 1 Autostunde gibt es Ziele in Hülle und Fülle, die auch mit der Bahn gut zu erreichen sind. Nach Nordwesten öffnet sich für Sie das Rheintal, das Tal der Loreley. Da locken die vielen Burgen, Schlösser und Museen entlang des großen Stroms bis nach Koblenz am Zusammenfluß von Rhein und Mosel. Nach Süden liegen Worms, Speyer und die Pfalz in unmittelbarer Nähe. Im Osten Mainz, Wiesbaden und Frankfurt, im Westen die Heilbäder Bad Kreuznach, Bad Münster am Stein-Ebernburg und Bad Sobernheim sowie die Edelsteinstadt Idar-Oberstein. Abwechslungsreiche Landschaften erschliessen sich rund um die Stadt. Rheinhessen, der Hunsrück zwischen Nahe und Mosel und der rechtsrheinische Rheingau, sie alle bieten vielfältige Ziele.
"Ausflüge direkt vom Haus aus"
Unser Haus befindet sich in ruhiger und trotzdem zentraler Lage, direkt an den Weinbergen. Ideal zum Wandern, Nordic Walking, Joggen oder aber nur Spazieren gehen. Nur wenige Meter vor der Haustür beginnen die Weinberge und Sie sind somit sofort in der Natur. Die Wohnung liegt am Fusse des Rochusberges, wo in der Nähe ein Weinlehrpfad beginnt, der sie mit den Rebsorten und der Arbeit im Weinberg vertraut macht. In ein paar Minuten sind Sie an der Rochuskapelle, Nach ein paar Minuten der Besinnung, werden Sie die schönen Ausblicke auf den Rhein geniessen. Schon Johann Wolfgang von Goethe machte bei seinen Besuchen bei Stefan George in Bingen hier Spaziergänge und lies sich zu seinen Werken inspirieren. Mit dem Fahrrad haben Sie schnell die verschiedensten ausgeschilderten Fahrradwege erreicht. So können Sie sowohl den Nahe- wie auch den Rhein-Fahrradweg ohne Schwierigkeiten erreichen. Es liegen in der Wohnung sowohl Wanderkarten als auch Fahrradkarten aus. Ausflüge per Schiff sind am Rhein an den Schiffsanlegestellen jederzeit buchbar. Fahrpläne liegen aus bzw. Ihre Gastgeber stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Besonders empfehlen wir Ihnen eine kombinierte Schiffs- und Seilbahnkarte. Hierbei fahren Sie von Bingen mit dem Schiff nach Rüdesheim. Dort können Sie durch die berühmte Drosselgasse zur Talstation der Seilbahn laufen. Mit der Seilbahn fahren Sie dann zum Niederwalddenkmal, auch Germania genannt. Von dort aus geniessen Sie zuerst den wunderbaren Ausblick auf den Rhein, das Binger Loch und die Umgebung. Danach wandern Sie zur Bergstation eines weiteren Sesselliftes. Dort können Sie dann entweder einsteigen oder aber zu Fuß den Berg runter nach Assmannshausen wandern. Nach einem Aufenthalt bei einem guten Gläschen Rotwein in diesem schönen Ort fahren Sie dann mit dem Schiff wieder an Ihren Ausgangsort zurück. Eine wunderbare Tagestour, die man nicht versäumen sollte.
"Binger Geschichte in Kürze"
Steinzeitliche Funde belegen die frühe Besiedlung des Raumes. Die strategisch bedeutsame Lage des Mündungsgebietes von Rhein und Nahe verlockte Krieger, Kaufleute und Mächtige immer wieder, sich in den Besitz der Stadt zu bringen. Im Laufe des letzten Jahrtausends wurde Bingen achtmal zerstört, in unzählige Kriege und Scharmützel verwickelt, hin- und hergerissen zwischen Besitzern und Besatzern. Seine erste Blüte erlebte Bingen unter den Römern. Drusus, Stiefsohn von Kaiser Augustus, lies 11 v.Chr. im Zuge linksrheinischer Grenzbefestigungen das Castellum Bingium bauen. Die Festung fiel 355 n.Chr. dem Ansturm der Alemannen zum Opfer. Ihrer kurzen Herrschaft folgte die lange Zeit der Franken, in der Bingen zum königlichen Kammergut erklärt wurde. Auf dem Reichstag zu Verona schenkte schließlich Kaiser Otto II. am 14. Juni 983 das "Binger Land" an Willigis, den erzbischöflichen Kurfürsten zu Mainz und Erzkanzler des Reiches. Mitte des 15. Jahrhunderts wechselte Bingen im Rahmen eines Landtausches in den Besitz des Mainzer Domkapitels, dem es jahrhundertelang angehörte. In diese Zeit reihen sich die Schrecken des 30jährigen Krieges, des pfälzischen Erbfolgekrieges und die zahlreichen Verwüstungen durch französische Truppen. Napoleon annektierte die seit 1797 von ihm besetzte Stadt. Doch mit der Niederlage des Korsen bei der Völkerschlacht zu Leipzig kehrten die "Rheinlande" in den deutschen Staatenverband zurück. Am 30. Juni 1816 wurde Bingen dem Großherzogtum Hessen-Darmstadt zugesprochen. Die letzte einschneidende Umgestaltung der politischen Verhältnisse nahmen nach dem 2. Weltkrig die Siegermächte vor. Bingen wurde Teil des neu geschaffenen Bundeslandes Rheinland-Pfalz.
Binger Wahrzeichen "Burg Klopp"
Auf dem Kloppberg, einem Hügel mitten im Stadtgebiet, erhebt sich die Burg Klopp über Bingen. Sie ist der Mitte des vorigen Jahrhunderts entstandene Privatbau des vermögenden Kaufmanns Ludwig Cron aus Köln, der die zerstörte Burganlage nach seinen Vorstellungen wieder aufbaute. Der Ursprung der Anlage liegt in keltischer Zeit. Mit Ankunft der Römer und dem Bau der Brücke über die Nahe, um Christi Geburt, entstand der Ort Bingium, der die Keimzelle der heutigen Stadt darstellt. 1282 wird der Name Burg Klopp zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Seit dem Ende des vorigen Jahrhunderts ist die Burg im Besitz der Stadt Bingen und dient als Residenz des Oberbürgermeisters und der Stadtverwaltung.
Binger Wahrzeichen "Basilika St Martin"
Wie die Burg Klopp hat auch die Basilika St. Martin Wurzeln, die bis in die Römerzeit zurückreichen. Damals stand an dieser Stelle ein Tempel. Verbürgt ist in der Folge eine romanische Kirche, die im Schenkungsverzeichnis der Abtei Lorsch für das Jahr 793 erstmals urkundlich erwähnt ist. 883, 1165 und 1403 wurde die Kirche jeweils zerstört und wieder aufgebaut. Die neue Kirche von 1416 zeigte den gotischen Stil der Zeit. Da St. Martin eine Stiftskirche war, wurde 1505 der Barbarabau als Volkskirche angebaut. Am 1.4.1930 verlieh Papst Pius XI. der Kirche den Ehrentitel einer "basilika minor" und würdigte so die Bedeutung des Bauwerks. Bei der Bombardierung 1944 wurde der Bau stark beschädigt und bis 1958 wieder aufgebaut. Die grundlegende Renovierung in den letzten Jahren lässt die reichhaltige, interessante Inneneinrichtung und die Bedeutung der Basilika voll zur Geltung kommen.
Binger Wahrzeichen "Rochuskapelle"
1666 wütete die letzte große, europäische Pestepidemie auch in Bingen und forderte über 1300 Tote, etwa die Hälfte der damaligen Bewohner Bingens. In dieser großen Not gelobten die Bürger, auf dem Rochusberg eine Kapelle zu Ehren des Pestheiligen Rochus zu bauen. Bereits im Jahr des Versprechens wurde diese vollendet, aber erst 1677 feierlich eingweiht. Als die Kapelle 1795 in den Revolutionskämpfen völlig zerstört wurde, geriet sie in Vergessenheit, bis von der Völkerschlacht zu Leipzig heimkehrende Franzosen Typhus nach Bingen brachten. Da erinnerte man sich vergangener Zeiten und baute die Kapelle wieder auf. Bei der Feier des Rochustages am 16. August 1814 gehörte auch Goethe zu den Gästen. Für die Inneneinrichtung erwarb man Altäre und Bilder des durch die Säkularisierung aufgelösten Klosters Eibingen von der gegenüberliegenden Rheinseite, der zweiten Klostergründung Hildegards. Die Rochuskapelle ist seitdem auch Hildegard-Gedächtniskirche. Auch die Gebeine von St. Rupertus wurden in die Kapelle überführt. St. Rupertus ist der Gründer jener Klause auf dem Binger Rupertsberg, die später von Hildegard von Bingen zu einem stattlichen Kloster aufgebaut wurde. 1889 wurde die Kapelle durch Blitzschlag und Brand wieder vollständig zerstört. Die heutige dreischiffige spätgotische Kirche mit einem Außenchor wurde am Vorabend des Rochusfestes 1895 eingeweiht. Die Hildegard-Tradition wurde mit einem neuen Hildegard-Altar fortgesetzt.
Binger Wahrzeichen "Der alte Kran"
Ursprünglich direkt am Rheinufer, befindet sich der Kran heute durch eine Aufschüttung des Rheinufers einige Meter vom Wasser entfernt. Die mittelalterliche Holzkonstruktion ist, durch eine Schieferverkleidung geschützt, noch original erhalten. Eine jüngst frei gelegte Inschriftentafel im Fundament des Alten Krans nennt das Jahr 1487 als Baujahr: Die Anlage ist damit der älteste datierbare Landkran zwischen Mainz und Köln am Rhein. Außer dem Alten Kran war im 16. Jahrhundert mindestens noch ein Schiffskran im Binger Hafen im Einsatz. Entsprechend ihrer Bedeutung für den Handel stellten die Hebewerke eine wichtige Einnahme-quelle für den Binger Landesherren, das Mainzer Domkapitel, dar: Zum Be- und Entladen aller Schiffe war die Gebühren-pflichtige Benutzung der Kräne vorgeschrieben. Ein Kranmeister und seine Knechte hatten die Einnahmen zu verwalten und den Kran funktionstüchtig zu halten (Kranmeisterordnung 1552). Da die Anlagen großem Verschleiß ausgesetzt waren und immer wieder nur notdürftig repariert wurden, rang man sich im 17. Jahrhundert zu einem Neubau der Holzaufbauten auf den bestehenden Fundament durch. Im Innern des Krans befinden sich zwei große Holzräder: je eines zum Alter Kran am Hafenbecken Anheben und Ablassen der Lasten. Männer mussten durch Laufen in den Rädern deren Antrieb bewirken. Mit einem großen, handbewegten Balken konnte das Kuppeldach samt Ausleger bewegt werden. Der Alte Kran, der bis zur Aufschüttung des Rheinufers um 1890 unmittelbar am Flussufer lag und solange auch in Betrieb war, ist im Jahre 2005 vollständig restauriert worden. Im Zuge der Rahmenplanung zur städtebaulichen Entwicklung des Hafenareals entstand die Idee, die ursprüngliche Funktion des Krans wieder sichtbar zu machen. Dafür wurde die Spundwand am Rhein aufgebrochen und ein Hafenbecken gebaut, so dass der Kran wieder direkt am Wasser steht.
Binger Wahrzeichen "Katholische Kapuzinerkirche"
Die Kirche gehörte zu einem Kloster, das heute nicht mehr existiert. 1658 geweiht, teilte auch diese Bauwerk das Schicksal von Zerstörung und Erneuerung, Säkularisierung und 2. Weltkrieg. Die Kirche ist direkt mit dem daneben liegenden Heilig-Geist-Hospital verbunden.
Binger Wahrzeichen "Mäuseturm und Binger Loch"
Die kleine Rheininsel vor Bingen trug wohl schon zur Römerzeit eine kleine Befestigungsanlage, die aber danach verfiel. Mit Hatto II., seit 968 Erzbischof zu Mainz und damit Herr von Bingen, wurde der Turm auf der Insel weltberühmt. Die Bevölkerung hatte schwer unter dem geizigen Herrn zu leiden. Die verschiedenen Versionen der Sage stimmen alle darin überein, dass der Bischof deshalb bei einem Aufenthalt im Turm 969 oder 970 von Tausenden von Mäusen angefallen wurde und starb. Im 14. Jahrhundert gehörte der Turm als Wartturm zum kurmainzerischen Zollburg Ehrenfels. Danach diente der Turm bis 1975 als Signalturm für die Rheinschifffahrt zur Sicherung der Durchfahrt durch das einstmals so gefährliche Binger Loch. Die Felsenreste einer gewaltigen Quarzitbarriere, die in Vorzeiten unterhalb Bingens beide Uferseiten als Landbrücke miteinander verbunden hatte, verengten jahrhundertelang das Fahrwasser an dieser Stelle auf wenige Meter. Nur erfahrene Lotsen konnten die Schiffe durch diese schmale Untiefe steuern. Erst 1974 wurde dieses Hindernis so weitgehend beseitigt, dass die Rheinschifffahrt nicht mehr gefährdet ist.
Binger Wahrzeichen "Drususbrücke mit Brückenkapelle"
Vorgängerin der Steinbrücke im Mündungsbereich der Nahe war in römischer Zeit zunächst eine Holzbrücke. Auf ihre Zerstörung 70 n.Chr. folgte die erste und dann eine zweite Steinbrücke, die um das Jahr 1000 von Erzbischof Willigis in Mainz erbaut sein soll. In diese Brücke wurde im östlichen Brückenpfeiler eine kleine frühromanische Brückenkapelle aus dem Ufergestein der Nahe herausgehauen, um die Brücke dem Schutz der Kirche anzuvertrauen. Die Drususbrücke ist eine der ältesten Steinbrücken Deutschlands.
Binger Wahrzeichen "Historisches Museum am Strom - Hildegard von Bingen"
Mit dem Hildegard-Jubiläum 1998 öffnete im ehemaligen Elektrizitätswerk am Ufer des Rheins das Historische Museum am Strom - Hildegard von Bingen seine Tore. Der universalen Gelehrten und Theologin Hildegard von Bingen ist die größte Abteilung gewidmet. Ein ganz besonderer Schatz des Museums ist ein vollständiges chirurgisches Ärztebesteck aus der Römerzeit, das bei Umbauarbeiten in Bingen entdeckt wurde. Eine weitere Abteilung widmet sich der Epoche der Rheinromantik. In einzigartiger Weise wird anhand von Drucken, Gemälden, Möbeln u.a. diese 200jährige Epoche anschaulich gezeigt. Unmittelbar am Eingang zum UNESCO-Welterbe „Mittelrheintal“ lädt das Museum am Strom zu faszinierenden Begegnungen mit 2000 Jahren Kultur und Geschichte am Rhein ein: Neben den Abteilungen Rheinromantik, Römerzeit („Das Binger Ärztebesteck“), Stadtgeschichte und Sonderausstellungen steht die große Hildegard von Bingen – Präsentation im Mittelpunkt der Museumsangebote. Hier wird auf mehr als 300 Quadratmetern ein anschauliches und lebendiges Bild der großen Äbtissin gezeichnet: die längst zerstörten Hildegardklöster nehmen in faszinierenden Modellen wieder Gestalt an, eindrucksvolle Kunstwerke, wertvolle Originale (wie der Erstdruck der „Physica“ von 1533) und grafische Reproduktionen machen Lebensweg und Wirken plastisch. Hörinstallationen führen in das musikalische Schaffen ein, und gleichsam abgehoben, auf der Museumsempore mit Blick auf den Rhein, wird die Visionswelt Hildegards durch Großdias auch meditativ erfahrbar. Auch ihre Rolle als unerschrockene Mahnerin und Ratgeberin selbst für Kaiser und Bischöfe wird thematisiert – mit Originaldokumenten aus der Hildegard-Zeit. Kurz: Hildegard von Bingen mit allen Sinnen erleben – das ermöglicht die Museumsausstellung mit dem zugehörigen „Hildegarten“ zum naturkundlichen Werk. Umfassender als hier, an ihrer historischen Wirkungsstätte in Bingen, finden sich nirgendwo sonst Leben und Werk der Volksheiligen dokumentiert!
"Wein und Rhein"
Bingen am Rhein ist der rechte Ort, um den Wein, eines der ältesten Getränke der Menschheit zu entdecken und zu geniessen. Die vier Weinanbaugebiete Rheinhessen, Nahe, Mittelhrein und Rheingau grenzen alle direkt an Bingen. Noch im Stadtgebiet können Sie durch die regelmäßigen Reihen der Weinberge streifen und die Winzer bei ihren jahreszeitlichen Arbeiten an den Rebstöcken erleben oder sie folgen einfach einem der Weinlehrpfade in und um Bingen. Ein ganz besonderes Verhältnis hat Bingen zum Eiswein: diese in der ganzen Welt berühmte Spezialität verdankt ihr Entstehen im Jahre 1830 einem eigentlich schlechten Weinjahr. Als die Winzer im Stadtteil Dromersheim die zunächst gar nicht erst geernteten Trauben mitten im Winter nach starken Frösten schließlich doch von den Stöcken pflückten und an das Vieh verfüttern wollten, stellte man fest, dass diese Trauben noch Flüssigkeit enthielten, die wunderbar süss war und höhe Oechsle-Grade aufwies. Aus den daraufhin ausgepressten Trauben entstand der erste Eiswein. Aufgrund der besonderen klimatischen Verhältnisse kann Eiswein ausschließlich nur in Deutschland hergestellt werden. Geniessen sollten Sie den Wein in einer der Weinstuben oder typischen Straußwirtschaften und interessant ist eine Weinprobe, die wir in unserem Angebot ab einer Buchung von einer Woche kostenlos durchführen. Romantische Loreleyfahrt, Burgenfahrt, Abendfahrt mit Musik und Tanz - schon die Namen verraten, was Sie erwartet: zauberhafte Stunden auf Deutschlands großem Strom. Erlebnisse, für die jedes Jahr viele Menschen aus der ganzen Welt anreisen. Alle Schiffe haben Restauration an Bord und eignen sich deshalb für Ausflüge und erlebnisreiche Bordfeten. Wir beraten und helfen Ihnen gern bei einer Buchung.
"Im Tal der Loreley"
Auf der Binger Rheinseite den Fluss hinab liegt die Burg Rheinstein, eine der schönsten Burgen am Rhein, 1825 wieder aufgebaut und 1990/91 vollständig renoviert. Die Anlage diente im 14. Jahrhundert als Zollfeste der Mainzer Erzbischöfe. Ihr folgt nur wenige Kilometer weiter die Burg Reichenstein, vor 1215 erbaut und damit eine der ältesten Rheinfesten überhaupt. Das Burgmuseum enthält die größte Ofenplattensammlung in Rheinland-Pfalz sowei 1200 Jagdtrophäen aus vier Kontinenten. Rechtsrheinisch, direkt gegenüber von Bingen, liegt die Ruine Ehrenfels, ehemals Zollburg der Mainzer Erzbischöfe und im Mittelalter Aufbewahrungsort des Mainzer Domschatzes. Sie entstand im 13. Jahrhundert und ist seit den französichen Erbfolgekriegen Ruine. Einer der schönsten Ausflüge von Bingen aus geht zur Loreley. Den 132 m hohen Felsen, der bei St. Goarshausen steil über dem Rhein aufragt, sollte man vom Schiff aus erleben, so wie die Schiffer, die der Sage nach beim Blick auf die schöne Jungfrau auf dem Felsen verunglückten.
"Rheinhessen"
Ein fast waldloses, aber fruchtbares Dreieck zwischen Bingen, Mainz und Worms, das ist Rheinhessen, bekannt und berühmt für seinen Wein. Entlang des Rheins erheben sich in Mainz und Worms und im pfälzischen Speyer mit den Kaiserdomen der Salier einige der großartigsten Denkmäler romanischer Baukunst, nur etwa 80km voneinander entfernt. Mainz ist außerdem die Stadt der Buchdruckerkunst. Im Gutenberg-Museum ist noch heute die alte Gutenberg Druckpresse in Betrieb. Freunde moderner Kunst sollten sich die berühmten Chagall-Fenster in der Stephans-Kirche nicht entgehen lassen. Im Schiffsmuseum sind die Römerschiffe zu sehen, die erst in jüngster Zeit bei Ausgrabungen entdeckt wurden. Weiter südlich lockt die Nibelungen-, Dom- und Lutherstadt Worms. Der älteste Judenfriedhof Europas und das Judaica Museums sind Zeugen des ehemaligen "Klein-Jerusalem" am Rhein.
"Das Nahetal"
Eine richtige Bädertour kann man entlang der Nahe machen. Zwischen Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein-Ebernburg liegt das Salinental mit Gradierwerken und Radonstollen. Einmalig in Deutschland ist der Barfußpfad in Bad Sobernheim, das für seine Felke-Kuren bekannt ist. Ein Stückchen weiter naheaufwärts erwartet Sie die Edelsteinstadt Idar-Obersein mit der Felsenkirche und dem Edelsteinmuseum.
"Der Rheingau"
Jenseits des Rheins und mit der Fähre von Bingen in 5 Minuten zu erreichen sind Rüdesheim mit der berühmten Drosselgasse und die Rotweinstadt Assmannshausen. Von beiden Städtchen aus gehen Seilbahnen hoch zur Germania. Oberhalb von Rüdesheim werden in der heutigen Pfarrkirche von Eibingen die Gebeine Hildegards von Bingen aufbewahrt.
"Wald und Natur"
Die Naturlandschaften in und um Bingen bieten eine einzigartige Vielfalt. Auf engstem Raum erleben Sie unterschiedlichste Möglichkeiten der Erholung und Sinnesreize. Der Binger Stadtwald lockt mit ausgedehnten Wanderwegen, mit dem neuen Erlebnisweg Binger Wald und dem forstbotanischen Garten und als ganz besonderer Reiz, immer wieder mit herrlichen Ausblicken auf den Rhein, mit seinen romantischen Burgen und auf die Nahe. Im Kontrast dazu liegen das Europareservat Rheinauen und die Rheinkrippen direkt am Strom. Ein Abenteuerland mit knorrigen Weiden und sumpfigen Wiesen, das auf Ihre Entdeckung wartet. Ganz anders wieder die von Menschenhand geschaffene Wein-Kulturlandschaft in und um Bingen - Reben, wohin das Auge blickt, die die Vorfreude auf ein schönes Glas Wein zum Ausklang eines erlebnisreichen Tages wecken.
"Erlebnispfad Binger Wald"
Besonders Kinder lernen auf dem neuen Erlebnispfad mit Barfußpfad den Wald von einer vielleicht noch unbekannten Seite kennen: den Wald zum Klingen bringen oder zu testen, wie weit ein Eichhörnchen springt, sind nur zwei der vielen interessanten Aufgaben, die sich im Verlauf des Pfades stellen. Auch Erwachsene entdecken vielleicht noch neue Aspekte zur Rolle des Menschen im Kreislauf der Natur. Streckenlänge: ca. 5,5 km
"Burgenwanderung"
Flussabwärts durch die Rheinkrippen ab Stadteil Bingerbrück mit Besichtigung der Burgen Rheinstein und Reichenstein bis in das Weindorf Trechtingshausen. (7km) Heimfahrt mit einem Regelzug der DB
"Höhenpark Rochusberg"
In unmittelbarer Nähe lockt der langgestreckte Höhenrücken des Rochusberges mit Spazierwegen und Weinlehr-, Naturlehr, und Trimm-dich-Pfaden durch Feld, Wald und Weinberge. Auch der Technik Lehrpfad, sowie die Routen des Nordic Walkings Parks sind in den Höhenpark Rochusberg integriert. Kaiser Friedrich Turm und Goetheruhe sind herrliche Aussichtspunkte. Die St. Rochuskapelle und das Hildegard Forum mit dem Kräutergarten sollten sie unbedingt sehen. Einen Faltplan des Höhenparks erhalten sie bei uns oder auf der Tourist-Information.
"Wasserwelt Rheinwelle"
Eintauchen und Wohlfühlen. Mitten in den rheinhessischen Obstfeldern zwischen Bingen und Ingelheim liegt die "Rheinwelle", die rheinhessiche Wasserwelt. Die Badewelt mit einem Lehrschwimmbecken und einem Sportbecken mit Sprunganlage lädt zum sportlichen Schwimmen ein. Entspannung pur bietet das ganzjährig geöffnete Soleaußenbecken. In der Funwelt mit ihren vielfältigen Wasserattraktionen werden vor allem Spaß und Bewegung groß geschrieben. Fünf unterschiedliche Saunen, Dampfbad und Biobadeteich bieten in der Saunawelt abwechslungsreiche Erholung. Speisen und Getränke finden Sie in der Gastrowelt. Vergessen Sie den Alltag für ein paar Stunden und geniessen Sie in Ihrem Urlaub mit Ihrer Familie oder mit Freunden Bewegung, Erholung und Spaß in der "Rheinwelle"